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Ihre Fach­an­wältin für Ver­kehrs­recht in Braun­schweig

Mobilität und Verkehr

Mobilität ist für jeden Menschen ein Grundbedürfnis und damit ein unschätzbares Rechtsgut. Sie ist Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und ermöglicht die Bewegung von Menschen und Waren in der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Für die meisten ist sie damit auch unabdingbare Voraussetzung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

Mobilität wird häufig als Selbstverständnis gesehen. Wie wichtig Mobilität tatsächlich ist, realisieren viele erst, wenn sie gestört ist: Das eigene Fahrzeug ist nach einem Verkehrsunfall beschädigt und kann nicht mehr für den Weg zur Arbeit genutzt werden; das kürzlich erworbene Fahrzeug weist einen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Mangel auf; eine Fahrzeugreparatur beseitigt einen technischen Defekt nicht endgültig; aufgrund eines Strafverfahrens wegen eines Verkehrsdeliktes droht die Entziehung der Fahrerlaubnis oder nach einer Ordnungswidrigkeit ein Fahrverbot. All diese Fälle führen zu einer massiven Beeinträchtigung der eigenen Mobilität und können im Einzelfall sogar die Existenzgrundlage gefährden.

Wir helfen Ihnen aus der Immobilität:

  • Nach einem Verkehrsunfall sorgen wir dafür, dass sämtliche Schadensersatzansprüche des Geschädigten schnellstmöglich reguliert werden und wehren unberechtigte Kürzungen einzelner Schadenspositionen durch die Versicherung ab. Dies betrifft nicht nur den Fahrzeugschaden, also die Reparaturkosten oder im Fall eines (wirtschaftlichen) Totalschadens den Wiederbeschaffungsaufwand, sondern selbstverständlich auch weitere Schadenspositionen wie Mietwagenkosten, Nutzungsausfallentschädigung, Sachverständigenkosten, Schmerzensgeld etc. Die durch die Beauftragung eines Rechtsanwalts entstehenden Kosten sind im Rahmen der Eintrittspflicht von der Versicherung des Unfallverursachers zu ersetzen.
  • Wir machen für unsere Mandanten Ansprüche aus Pkw-Kaufverträgen geltend, wenn das erworbene Fahrzeug einen Mangel aufweist. Insbesondere beim Gebrauchtwagenkauf können sich Besonderheiten ergeben, wenn z.B. die Sachmängelhaftung ausgeschlossen oder die Haftungsfrist verkürzt wurde. Hier kann die Rechtslage unterschiedlich sein, je nachdem, ob das Gebrauchtfahrzeug von einem gewerblichen Händler oder von einer Privatperson erworben wurde.
  • Wir beraten darüber, welche Rechte der Kunde hat, wenn das Fahrzeug zur Reparatur verbracht wird und die Reparatur fehlschlägt oder sogar eine Schadenserweiterung auftritt und machen diese gegenüber der Reparaturwerkstatt geltend.
  • Bei Leasingverträgen beraten wir darüber, wer bei Mangelhaftigkeit des Leasingfahrzeugs zur Geltendmachung entsprechender Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer berechtigt ist (der Leasingnehmer oder der Leasinggeber?). Wenn das Leasingfahrzeug durch einen Verkehrsunfall beschädigt wird, beraten wir ebenfalls darüber, wem die Schadensersatzansprüche zustehen. Selbstverständlich machen wir die entsprechenden Ansprüche auch geltend und setzen sie, wenn erforderlich, gerichtlich durch. Bei Beendigung eines Leasingvertrags macht der Leasinggeber nicht selten Minderwertansprüche geltend, weil das zurückgegebene Leasingfahrzeug Schäden aufweist, die aus Sicht des Leasinggebers keine normalen, vertragsgemäßen Abnutzungserscheinungen darstellen. Wir prüfen in diesen Fällen die Berechtigung der geltend gemachten Minderwertansprüche und weisen diese ggf. zurück.
  • Wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen eines Verkehrsdelikts (z.B. Trunkenheit im Verkehr oder Fahrerflucht) oder ein Bußgeldverfahren (z.B. wegen Geschwindigkeitsüberschreitung oder Rotlichtverstoßes) eingeleitet, nehmen wir frühzeitig Kontakt zu den Ermittlungsbehörden auf, um für den Mandanten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und nach Möglichkeit Führerscheinmaßnahmen (wie Entziehung der Fahrerlaubnis oder Verhängung eines Fahrverbots) zu verhindern oder wenigstens abzumildern.
  • Schließlich beraten wir die Mandanten bei Führerscheinproblemen. Der Führerscheinentzug kommt nicht nur durch die Gerichte bei der Verurteilung wegen einer Verkehrsstraftat in Betracht, sondern auch durch die Verwaltungsbehörde bei Erreichen eines bestimmten Punktestandes im Fahreignungsregister (Flensburger Punktekartei) bzw. bei sonstigen Zweifeln an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, insbesondere bei Drogenkonsum. Wir prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Entziehung der Fahrerlaubnis vorliegen und ob die Möglichkeit besteht, bestimmte Fahrzeuge hiervon auszunehmen. Wir beraten, ob durch Teilnahme an entsprechenden Aufbauseminaren die realistische Chance einer nachträglichen Sperrzeitverkürzung besteht und stellen bei entsprechender Erfolgsaussicht die notwendigen Anträge bei Gericht. Wir beraten, ob vor Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorheriger Entziehung ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen sein wird und über mögliche Vorbereitungsmaßnahmen.
Alexandra Gorazdza

Alexandra Gorazdza

Als Fachanwältin für Straf- und Verkehrsrecht steht Ihnen mit Rechtsanwältin Alexandra Gorazdza eine versierte und kompetente Ansprechpartnerin mit langjähriger Berufserfahrung zur Seite.

Notarin, Fachanwältin für Verkehrsrecht und Fachanwältin für Strafrecht